Maandelijks archief: mei 2011

Die Methode Wilders

Geert Wilders führt die Medien und die politische Öffentlichkeit wie in einem Zirkus durch die Manege, tritt mal als Oppositioneller, mal als ein in der Verantwortung stehender Politiker in Erscheinung. Gerade so, wie es passt. Und die Journalisten spielen mit.

Wer in den Niederlanden Zeitungen liest, Fernsehen guckt und Radio hört, könnte den Eindruck gewinnen, Geert Wilders wäre der mächtigste Politiker des Landes und seine PVV die größte Partei. Doch die Realität ist eine völlig andere. Wilders bestes Wahlergebnis hat ihm 17 Prozent eingebracht. Trotzdem beherrscht er die Debatte in den Niederlanden. Sowohl in der Politik als auch in den Medien. Geert Wilders bestimmt einen großen Teil der Nachrichten und politischen Debatten des Landes und längst reicht sein Einfluss weit über die Niederlande hinaus. Viele Geschichten über die Niederlande in deutschen oder anderen ausländischen Medien haben seit einigen Jahren immer das gleiche Thema: Wilders. Gäbe es eine Auszeichnung für den Politiker in Europa, der aus einer Minderheitenposition heraus den größten politischen Einfluss besitzt, Wilders wäre Favorit.

Wilders ist ein bemerkenswerter Politiker, wenn er spricht, benutzt er in seinen Sätzen oft die Redewendung „wie es das Volk will“. Das Volk ist der Souverän, viele andere Politiker wagen es wohl auch deshalb nicht, ihm offen zu widersprechen. Die niederländischen Christdemokraten, die Rechts-Liberalen und die Sozialdemokraten scheinen vor allem Angst zu haben, noch mehr aufgebrachte und aufgewiegelte Wähler an die PVV zu verlieren. Sie trauen sich nicht mehr laut zu sagen, dass Wilders zwar glaubt, für das Volk zu sprechen, dabei aber in Wirklichkeit nur einen von sechs Wählern hinter sich hat. Auch die Minderheitsregierung, die von der PVV toleriert wird, hat unterm Strich nur ein Stimme mehr.

Dabei ist es gar nicht so schwer, die Thesen von Wilders zu widerlegen. Während er beispielsweise die Niederlande permanent schlecht redet, Probleme dramatisiert, sprechen viele Studien eine ganz andere Sprache: Das Land schneidet im internationalen Vergleich häufig gut oder gar sehr gut ab. Die Niederlande gehören zu den reichsten Ländern der Welt, sie haben eine relativ niedrige und dazu noch sinkende Kriminalitätsrate, die Integration funktioniert besser als es Wilders und seine Partei glauben machen. Dazu kommt eines der besten Argumente überhaupt: Unsere Kinder sind die glücklichsten der Welt.

Trotzdem gibt es in den Niederlanden nur wenige Politiker, die dem Mann mit den blondierten Haaren offen entgegentreten. Stattdessen stecken sie den Kopf in den Sand und erkennen damit die von Wilders auf die Spitze getriebenen Probleme eigentlich erst an.

Vor einigen Wochen etwa ereignete sich in den Niederlanden Folgendes: Einer der bekanntesten Kolumnisten der Niederlande, Thomas von der Dunk, sollte eine Lesung halten. Er war in die Provinz Noord-Holland eingeladen worden. Von der Dunk ist ein scharfer Kritiker von Wilders und seiner PVV. Er warnt vor einem neuen Tabu in den Niederlanden bezüglich der Bewertung der NS-Zeit. Mit Wilders rüttele erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder ein Politiker an den Prinzipien des niederländischen Rechtstaats, so von der Dunk. Dieser bewerte Religionen unterschiedlich und versuche, die Gewaltenteilung, weil er Richter politisch kontrollieren will auszuhebeln. Gleichzeitig wies von der Dunk auf einen wunden Punkt von Christdemokraten und Liberalen hin. Die hatten Wilders hoffähig gemacht und ermöglicht, dass in den Niederlanden plötzlich wieder über Themen diskutiert wurde, die bis vor kurzem noch als Tabu galten.

Was vor der geplanten Lesung passierte, steht beispielhaft für die Furcht vieler niederländischer Politiker vor Wilders und seiner Partei. Regionale Volksvertreter von Christdemokraten und Liberalen, von jenen beiden Parteien, deren Koalitionsregierung von der PVV toleriert wird, sagten von der Dunks Lesung ab, nachdem die PVV sich zu dieser kritisch geäußert hatten. Die Lesung sei zu politisch, so ihr Argument. Von der Dunk aber ließ sich nicht den Mund verbieten und hielt seine Lesung trotzdem – umringt von Medienvertretern in einem Park. Es wurde eine Predigt unter freiem Himmel wie sie die niederländischen Calvinisten im sechzehnten Jahrhundert gehalten haben.

Wilders polarisiert die niederländische Gesellschaft und viele traditionelle Politiker vor allem Liberale und Christdemokraten wissen nicht, wie sie darauf reagieren sollen. Häufig reagieren sie deshalb gar nicht, wenn Wilders seine populistische Kritik an den Verhältnissen in den Niederlanden auf die Spitze treibt oder diese gar völlig falsch darstellt. Oder sie geben ihm gar indirekt Recht. Wenn hingegen einmal grundsätzliche Kritik zu hören ist, wie etwa von Gerd Leers, dem Minister für Integration, werden die Worte schnell wieder zurück genommen. Als dieser noch

Bürgermeister von Maastricht war, hat der Politiker der Christdemokarten Geert Wilders fundamental angegriffen, dessen Ideen „extremistisch“ genannt und betont, die Niederlande brauchten aufgrund der Überalterung des Landes Einwanderer. Dann wurde er Minister und musste sich mit Wilders arrangieren. Nach zwei Gesprächen sagte er schließlich in einem Interview, dieser sei ein „angenehmer und verlässlicher Kerl“. Seine Widerstandskraft war erlahmt.

Immer wieder betonen Liberale und Christdemokraten mittlerweile, Wilders sei ein ganz normaler Politiker, mit dem man reden könne. Wie konsequent er ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Einerseits sagt er, er wolle nicht mit den Nazis in einen Topf geschmissen werden. Gleichzeitig jedoch vergleicht er den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“, fordert dessen Verbot, obwohl für ihn die Meinungsfreiheit zu den unverzichtbaren Grundwerten einer freien Gesellschaft gehört. Am Ende des Streits um von der Dunk haben Liberale und Christdemokraten dann schließlich doch ihre Regionalpolitiker zurückgepfiffen. Sie mussten der Meinungsfreiheit doch den Vorrang einräumen.

Viele niederländische Politiker reagieren ängstlich und eingeschüchtert auf Wilders. Dabei wird eine nahliegende Frage oft verdrängt: Stimmt es eigentlich, was Wilders sagt? Sein wichtigsten Themen sind Islamisierung und Integration. Unlängst jedoch hat die Wochenzeitung De Groene Amsterdammer 75 niederländischen Sozialwissenschaftlern gefragt, welches das größte, welches das meist überschätzte und welches das meist unterschätzte Problem in den Niederlanden ist. Das meist überschätzte Problem, so die Mehrheit sei jene Integration, dessen Scheitern Wilders immer wieder an die Wand male.

Wahr oder nicht wahr, konsequent oder nicht konsequent: Wilders bestimmt die Themen der niederländische Politik. Die Medien sollten eigentlich Wächter der Demokratie sein, eine kritische Instanz, doch stattdessen lassen sie sich einfach zu Wilders Geiseln machen. Im Fernsehen, Radio und in den Zeitungen dominieren dessen Thesen die Nachrichten, obwohl dessen PVV bei den letzten Wahlen nur 17 Prozent erzielt hat. Dabei ist Wilders nicht einmal ständiger Gast im niederländischen Fernsehen? Nur in kurzen Nachrichten, ist er häufig zu sehen. In Talkshows hingegen tritt es sehr selten auf. Wilders Medienstrategie lautet „less is more.“ Er gibt wenige lange Interviews und nutzt darüber hinaus meist die nationale Nachrichten-Agentur ANP, wenn er etwas zu sagen hat.

Wilders macht keinen Hehl daraus, dass er viele Programme und Zeitungen meidet. Die meisten Journalisten sind in seinen Augen links und elitär, deswegen wolle er weder mit ihnen reden, noch von ihnen in Diskussion verwickelt werden. Der größte Dorn sind in seinem Auge die „linken Subventionsfresser“ des öffentlichen Rundfunks.

Dabei ist der öffentliche Rundfunk in den Niederlanden alles andere als links. Aus einer Untersuchung der Zeitung NRC Handelsblad geht vielmehr hervor, dass mehr Gäste in dessen Programm Mitglieder einer bürgerlichen oder rechten Partei waren, von den 100 am häufigsten eingeladenen Gästen kamen nur 17 von den linken Parteien, 47 hingegen von rechts.

Tatsächlich jedoch weiß Wilders ganz genau wie die Medien funktionieren und er macht sich deren

Hunger nach ‚Breaking News‘ zu nutze. Oft redet er deshalb mit einer Nachrichtenagentur und alle Medien rennen ihm hinterher. Die Frage wäre also, was passieren würde, wenn Medien und Politik ihm so viel Beachtung schenken würden, wie er Wähler hat. Und wenn sie seine Behauptungen etwas genauer überprüfen würden.

Wie in einem Zirkus führt Wilders die Medien und die politische Öffentlichkeit durch die Manege. Auch die Tatsache, dass er und seine Partei die christlich-liberale Minderheitsregierung tolerieren, hat nicht dazu geführt, dass es um seine Person ruhiger geworden wäre. Im Zweifelsfall kann Wilders immer noch so tun, als habe er mit der Regierungspolitik nichts zu tun.

DRIN!

„Nu we even in Berlijn wonen moeten toch minstens een keer vet gaan clubben…“ een terechte opmerking van een van mijn uitwisselingscollega Ariane. Berlijn is de party hoofdstad van Europa en dat moet je natuurlijk gevierd hebben. „Misschien zaterdag…“ antwoorde ik.

„Ga je mee naar Berghain?“ voegde Ariane al op vrijdag de daad bij het woord. Het zou dus vanavond al gebeuren… Wist ik waar ik aan begon? Ariane had twee vriendinnen bij zich die mij wisten te vertellen dat deze tent totaal „Der Waaaaaaahnsinn“ was. Op de fiets dan maar. De GPS op mijn mobieltje wijst ons de weg, we laten grote doorgaande wegen achter ons en rijden uiteindelijk bijna ‘off road’ over een fabrieksterrein.

Daar in de middennachtelijke stadsschemering doemt hij op, de oude elektriciteitscentrale die tegenwoordig dienst doet als drie-dubbele- disco. Ondanks zijn dikke industriele muren is aan het gedreun duidelijk te horen dat het feestje al begonnen is. Heb ik hier zin in? Ik kijg alle tijd dat te bedenken want de rij voor de deur is minstens 30 minuten lang. Even geduld dus.

Daar staan we dan, eerst tussen lage dranghekken, daarna een tussen een hogere variant die normaal voor koeien bedoeld zijn. We kijken naar de deur. Er staat een man met lange zwartgrijze manen, zijn gelaat bedekt met tatoeages en grote stukken staal in zijn oren, lippen en neus. Hij kijkt iedere aspirant bezoeker aan en bromt dan iets. Tot mijn verbazing stuurt hij de helft van mensen die naar binnen willen weg.

Heb ik wel de juiste schoenen aan? Kan mijn vaal-zwarte capuchontrui wel? En grootste zorg: die bril van mij is die wel hip genoeg? Normaal doe ik uit principe niet aan disco’s met een vleeskeuring, maar nu blijf ik staan. Ik wil weten wie wel naar binnen komt en wie niet. Ik observeer, een stel met muffige hippies met dreadlocks komt erin, een groep Indiërs niet en twee Afrikanen weer wel, net als een hip uitgedoste kantoorklerk. Wat ik ook probeer er valt geen lijn in het deurbeleid te ontdekken.

In de rij kom ik wat meer te weten over het oord waar we voor de deur staan. De Berghain is een van de bekendste clubs van Berlijn en er doen de meest wilde verhalen de ronde. In 2009 uitgeroepen tot beste technotent in de wereld, tegelijkertijd zouden er iedere avond meer dan vijf sexuele contacten per vierkante kilometer zijn en schijnen er ook wilde homofeesten met een eindeloze reeks darkrooms plaats te vinden. En dan heb je natuurlijk het deurbeleid dat opzichzelf al even beroemd is als de DJ‘s binnen.

Dan is ons ‘uur u’ aangebroken. De haast buitenaardse verschijning van een uitsmijter kijkt ons aan en bromt nauwelijks te verstaan of we met z’n tweeën zijn. “Ja!” antwoord ik met een voor deze situatie opmerkelijke, maar door irritatie aangewakkerde, zekerheid. Ik lieg dat ik barst want enkele momenten eerder zijn er al twee van onze vriendjes door de ballotage gekomen. Een kort knikje naar rechts is de uitslag: we mogen naar binnen.

Na het betalen van een kaartje a raison van 12 euro krijg ik een stempel op mijn hand die eenvoudigweg ‘DRIN’ zegt. Een lange trap voert ons naar boven, een soort schacht in, de herrie tegemoet. Boven staan zo’n honderd mensen als bezetenen te dansen. Met elkaar zijn ze niet bezig, wel met de DJ die ze een haast religieuze ode brengen. De muziek is rauw, grillig en eclectisch. Natuurlijk het is techno maar rare maatsoorten worden niet geschuwd en de klanken doen ook aan Tool en Rammstein denken. Dit is vet, heel vet. De luidsprekers in de hoeken van de dansvloer zijn duidelijk gebouwd voor volume niet voor mooie klank. Mijn broekpijpen beginnen te wapperen en of nu wil of niet ik dans. Ik moet wel want alles, ook de grond onder mijn voeten, beweegt hier door de knallend harde beat.

Na mijn eerste rondje dansen besluit ik mijn oren toch een beetje te beschermen. In een toilet van trainspottingsoort vind ik wc papier dat gelukkig schoon genoeg is om in mijn oren te proppen. We zwerven door het gebouw: overal duistere hoekjes, in verschillende zalen andere DJ’s en een bonte stoet aan dansende mensen. Nog steeds geen lijn in de bezoekers te bekennen. Aan de muren hangt zo nu en dan een pikantie foto maar wij vinden op onze weg door het pand geen enkele darkroom en zien ook nergens een openlijke vrijpartij. Wel allerhande plekken die voor een intiem samenzijn uiterst geschikt zijn.

Om vijf uur ben ik de druk op mijn oren meer dan zat. Ik besluit naar huis te gaan. Ik loop naar buiten en zie tot mijn verbazing nog honderden mensen in rij staan. Waarschijnlijk gewapend met poeders en pillen denken zij nog lang niet aan een warm bed. Dit is echt the city that never sleeps, bedenk ik mij op de fiets. Eenmaal thuis merk ik dat ik zeker wat frequenties in mijn gehoor ben kwijt geraakt. Maar: het was de moeite waard. Total der Wahnsinn die Berghain!

Wie wil weten hoe de uitsmijter van de Berghain eruit ziet hieronder een filmpje, geschoten op een kerkhof. Wat blijkt? De meest gevreesde uitsmijter van Berlijn blijkt behalve deurkapo ook een gevoelige fotograaf te zijn:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=VJle26E-Lsg[/youtube]

foto Berghain: s.alt

Een grimmige Koninginnedag

1 mei dag van de arbeid! Dus pak je s’ochtends je biezen en ga je naar je werk. Het is dat het vandaag zondag is, anders hadden wij Nederlanders dat massaal gedaan. In vrijwel elk ander land kijken mensen hier met gefronste wenkbrauwen naar. Is de dag van de arbeid niet juist om je even aan het juk van die eeuwige sleur te ontrekken?

In Duitsland bijvoorbeeld is 1 mei een haast heilige feestdag. De meeste mensen trekken erop uit of slapen hun roes van het mei-feest de dag ervoor uit. Wie iets meer vertier wil, bezoekt een van de vele feestjes die deze dag in Duitsland zijn. In Berlijn is het centrum van de eerste mei activiteiten te vinden rond U-bahnstation Kottbuser Tor in Kreutzberg.

Het heeft wel iets weg van Koninginnedag. Hordes mensen proppen zich door de straten, jong en oud vertonen hun muzikale en (semi)theatrale kunsten en het bier vloeit rijkelijk. Het enige wat op het eerste gezicht ontbreekt is de vrijmarkt. Toch doet een groep er een beetje aan denken: Turkse ondernemers staan aan de kant van de straten met een brede grijs op het gezicht kilo’s köfte aan de man brengen. Voor hun betaalt de dag van arbeid misschien wel meer dan een enkel dagje vrij. Je ziet ze rekenen: dit jaar misschien een extra weekje Turkije?

Even denk je: het valt best wel mee, het is gewoon een volksfeest. Maar dan ineens, zo tegen het eind van de middag kleurt de Kottbuser Tor zwart. Uit alle hoeken en gaten stromen ze toe. Gehuld in leren jassen, zwarte capuchontruien en opvallend vaak nike-sportschoenen. Ze noemen zich autonoom, anarchist, anti-globalisten of in elk geval iets dat links en tegendraads klinkt. Ze dragen rode vlaggen, protestborden en ze scanderen leuzen.

Gegen Atomkraft! Gegen Gentrificierung! Gegen Kapitalismus! Gegen…. Om mij heen is iedereen tegen. Gegen Nazis! Gegen Amerika! Bundestag Hurensohn! Huh? Ik knipper met mijn ogen, het lijkt een grote flashback van een tijd die ik een beetje ken als kind. Zoveel punkkapsels en gescheurde broeken heb ik in geen jaren meer gezien.

Ik zoek een lijn in het protest maar kan hem niet vinden. Tegen het systeem betekent voor iedereen hier wat anders. Nou ja … Tegen de politie zijn ze in ieder geval allemaal. Wie hier niet tegen is, is oom agent. Als groene riviertjes bewegen de bromsnorren zich in een sliert door de massa of ze staan als kleine eilandjes in de mensenzee met een man of vijf in een rondje, de ruggen naar elkaar toe. Allemaal hebben ze zo’n grote ME helm in hun handen. Ze kijken angstig en controleren zo nu en dan tas.

Waar ben ik eigenlijk tegen? Ik stel mezelf deze ‚maatschappij krietiese‘ vraag en denk na. Eigenlijk niks. Ik ben vooral voor, voor de zon die schijnt, nu op dit moment. Laat ik een terras zoeken. Ik pak mijn fiets en verlaat de betoging.

Terwijl ik slalommend tussen de politiebusjes rijd, bedenk ik toch iets waar ik tegen ben: de monarchie! Even twijfel ik, moet ik terug gaan en hard ‚Beatrix raus!‘ gaan roepen? Dan bereik ik het feestinferno dat bij de Kottbuser Tor achtergelaten is: vieze straten, vette lucht en zatte mensen. De vrolijkheid is hier ver te zoeken, oom agent is ook hier overal en zo nu en dan roept iemand, die doet alsof het feest nog gaande is, iets provocerends in hun richting. En dan schrik ik, stel je voor: Nederland zonder Koninghuis… Dat betekent geen Koniginnedag en voor je het weet gaan we dan ook tegen het systeem terug naar de jaren tachtig. Nee! Ik zet volgend jaar gewoon mijn oranje muts weer op en daarom mag Bea best blijven.